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Barbara Barbara Sanders blickte durch ihre langen, halb geschlossenen Wimpern auf Norberts muskulösen Oberkörper. Ihr Kopf ruhte etwas erhöht auf einem weichen Kissen. Norbert kniete breitbeinig auf dem französischen Bett und streichelte zart über die matt schimmernde Haut ihrer vollen Brüste. Barbara tastete mit den Augen Norberts Körper ab. Er war von der Sonne gebräunt. Sie sah auf seine schmalen Hüften und dann auf den Bauchnabel, um den sich dunkle Haare kringelten, die aus seinem knappen Slip nach oben wuchsen. Barbara schloß ihre Augen und entspannte sich. Sie hatte einen schweren Arbeitstag hinter sich und genoß jetzt doppelt Norberts Zärtlichkeiten. Seine Hände fuhren streichelnd über ihren Körper, lockerten einige verkrampfte Muskeln an ihrem Nacken, wanderten wieder hinunter zu den festen Brüsten, deren Spitzen rosig in die Höhe standen. Dann glitten seine Finger weiter zu ihren Schenkeln, strichen sanft über die zarte Haut an den Innenseiten, schoben sich höher, verhielten kurz an Barbaras dünnen Slip aus dunkelgrünem, fast durchsichtigem Nylon und streiften ihn hinunter. Zuerst hob er ihr das eine und dann das andere Bein an. Schließlich legten sich Norberts Hände Besitzergreifend um ihre Hüften. Barbara öffnete ihre Schenkel und stellte verdutzt fest, daß sie die ganze Zeit über an etwas anderes gedacht hatte. An diesem Nachmittag war sie auf der Heimfahrt zu ihrer Junggesellenwohnung bei einer am Vortag aus der Klinik entlassenen Patientin vorbeigefahren. Barbara wollte ihr den kostbaren Ring zurückbringen, den eine Schwester beim Aufräumen des Krankenzimmers unter dem Bett gefunden hatte. Sie mußte in dem vornehmen Villenviertel, in dem die entlassene Patientin wohnte, erst einige Zeit nach der Hausnummer suchen. Dann aber hatte Barbara Sanders, Assistenzärztin in einer Schönheitsklinik, Glück. Endlich hatte sie doch die ihr bezeichnete Villa gefunden. Gerade wollte dort ihren kleinen Wagen in eine amateursex Parklücke steuern, als sie von einem anderen Auto abgedrängt wurde. Wütend kurbelte Barbara das Seitenfenster ihres Wagens herunter; der Fahrer des anderen Autos aber beachtete sie nicht einmal. Seelenruhig stellte er den Motor seines Sportwagens ab und hievte seine langen Beine aus dem niedrigen Gefährt. Anschließend grinste er Barbara herausfordernd an, so, als ob er auch noch ein Lob für sein Verhalten verdient hätte. Verärgert trat Barbara auf das Gaspedal und suchte nach einem anderen Parkplatz. Sie drehte in dem vornehmen Viertel eine Runde und stellte ihren Wagen dann schließlich in der nächsten Seitenstraße ab. Wütend stapfte sie durch die von alten Kastanienbäumen gefallenen Blätter, die jetzt vom Nieselregen, der unaufhörlich niederging, schmutzig auf dem Gehweg klebten. Als sie endlich an der Eichenholztür, die die Wohlhabenheit der Wohnungsinhaberin verriet, stand und läutete, war sie selber klitschnaß. Sie mußte warten und begann zu frösteln. Sie sehnte sich nach einem warmen Bad in der Wanne daheim und verfluchte insgeheim die vergeßliche Patientin, die den Verlust ihres Ringes wahrscheinlich noch gar nicht bemerkt hatte. Barbara drückte noch einmal auf den bronzenen Klingelknopf, der drinnen ein dezentes Westminster Glockenspiel auslöste. Es blieb weiter still. Sie hörte keine Schritte in der Diele und war daher überrascht, als plötzlich dennoch die Tür geöffnet wurde. "Na, Sie haben es ja trotzdem geschafft!" Es war der junge Sportwagenfahrer von vorhin, der jetzt grinsend in der Tür stand. Barbara war der Verdacht gekommen, er hätte schon die ganze Zeit dahinter gestanden und sie beobachtet. "Wir kaufen aber nichts an der Tür", meinte der junge Mann sehr von oben herab. Barbara biß die Zähne zusammen und rang nach Luft. "Dieser widerliche, arrogante Kerl!" schrie es in ihr. "Ich möchte zu Frau Maquard", stieß sie hervor. Der Ring war in amateur-sex ein Papiertaschentuch eingewickelt. Es hätte nicht viel gefehlt und sie würde ihn aus der Handtasche geholt und dem jungen Mann in das frech grinsende Gesicht geworfen haben. Sie hatte richtig vermutet, daß der Junior vor ihr stand. "Zu meiner Mutter wollen Sie?" Er öffnete die Tür weiter und machte eine einladende Bewegung mit der Hand. Barbara trat in die kostbar eingerichtete Diele. Dieser Raum glich fast schon einer Halle. Dicke Perserbrücken lagen auf dem Parkett und kündeten laut von dem Überfluß, in dem man hier lebte. "Von welcher Sekte kommen Sie denn?" Barbara musterte ihn jetzt von oben bis unten. Eine viel zu große Flanelljacke schlotterte um seine Schultern, die langen Beine steckten in speckigen Cordjeans. "Ich bin Doktor Sanders", erwiderte Barbara bestimmt, "wenn Sie jetzt die Freundlichkeit hätten und Ihre Frau Mutter rufen würden, wäre ich Ihnen dankbar." Aber die Bemühungen des jungen Herrn waren nicht mehr nötig. Die Dame des Hauses hatte die Stimmen in der Halle vernommen und erschien jetzt auf der Treppe. Als sie Barbara erkannte, erhellte sich ihr Gesicht, das seltsam unpersönlich wirkte. Offensichtlich war das durch häufige Korrekturen und Hautspannungen verursacht. "Sie könnte alles sein", dachte Barbara bei sich, "Teenager oder Greisin." Sie kramte in ihrer Handtasche und fand das kleine Päckchen. "Liebe Frau Doktor!" rief Madame noch auf der Treppe und schwebte herab, "ich freue mich ja so, daß Sie einmal vorbeischauen!" Jetzt war sie am Fuß der Treppe angelangt. Sie begrüßten sich. Barbara fragte, ob sie nichts vermisse. Madame überlegte. "Ich wüßte nicht. Das Mädchen hat die Sachen, die ich in der Klinik bei mir hatte, ausgepackt und fortgeräumt. Haben Sie denn noch etwas gefunden?" Barbara öffnete das Papiertaschentuch und hielt Frau Maquard den glitzernden Ring entgegen. "Ja", meinte Madame und griff nach amateur-erotik dem goldenen Reif, "der gehört mir!" Sie machte eine Pause und schüttelte den Kopf. "Es ist aber wirklich kein Verlaß mehr auf das Personal." Barbara räusperte sich. "Dann kann ich jetzt ja beruhigt gehen." Sie haben Ihren Ring wieder und somit hat sich alles aufgeklärt." Frau Maquard sah auf und besann sich. "Ach, bleiben sie doch noch wenigstens auf eine Tasse Tee, bevor Sie wieder gehen", meinte sie, "dabei können Sie mir auch sagen, womit ich Ihnen vielleicht eine kleine Freude machen kann." Barbara wußte nicht recht, ob sie bleiben sollte. Eine Tasse Tee allerdings würde ihr gut tun. "Das ist übrigens mein Sohn Michael!" "Ich hatte bereits das Vergnügen", entgegnete Barbara eisig. Dabei entschloß sie sich, nun doch so schnell wie möglich zu gehen. "Sie sind sehr liebenswürdig", lehnte sie Madames Angebot ab, "aber ich möchte Ihnen keine Mühe machen. Außerdem steht mein Wagen dank der freundlichen Hilfe Ihres Herrn Sohnes im Parkverbot", log sie, "wenn ich mich jetzt aber beeile, komme ich vielleicht noch um einen Strafzettel herum." Madame zog die Augenbrauen hoch. "Sie ist mir böse, weil ich sie für eine Sektenschwester hielt", freute sich der junge Mann. "Michael, auf der Stelle entschuldigst du dich!" fuhr ihm Madame über den Mund. "Wofür?" fragte er trotzig zurück. Barbara war es peinlich, nun auch noch diese Auseinandersetzung miterleben zu müssen. "Es ist schon gut", erklärte sie und wandte sich der Tür zu. Madame folgte ihr. "Ich bin untröstlich, daß Sie wegen dieser kleinen Entgleisung schon wieder gehen wollen." Barbara verabschiedete sich. Als die schwere Eichentür hinter ihr ins Schloß fiel, atmete sie erst einmal tief durch. Dann spürte sie den feinen Nieselregen wieder im Gesicht; mit einem Mal war ihr ganzer Ärger verflogen. Jetzt verzieh sie sogar Madames Sohn die amateur-girls Frechheiten, ja sie versuchte, ihn zu verstehen. Barbara steckte den Schlüssel in das Schloß der Wagentür, als sich hinter ihr Schritte näherten. Sie drehte ihren Kopf etwas zur Seite und sah direkt in das Gesicht von Michael Maquard. Er war noch ein paar Schritte entfernt und kam jetzt atemlos näher. Barbara blieb an der Autotür stehen und rührte sich nicht. Sie sah dem jungen Mann entgegen, sah, wie er vor ihrem Wagen stehen blieb, so, als wollte er sie nicht fortfahren lassen, und merkte, wie sein vom schnellen Laufen erregter Atem langsam wieder ruhiger wurde. Michael sah unbeweglich in Barbaras Gesicht. Seine Lippen öffneten sich, als ob er etwas sagen wollte, aber es blieb still. Der Wind zerzauste seine Haare. Noch immer aber ruhten seine Blicke andächtig auf Barbaras Gesicht. "Wie schön Sie sind", kam es schließlich leise von seinen Lippen. Es war aber, als würde er diese Worte mehr zu sich selber sprechen. "Ich möchte mich bei Ihnen für vorhin entschuldigen", fuhr er nach einer Weile leise fort, "und Ihnen eine Freude machen. Bitte", fügte er rasch hinzu und sah jetzt wie ein kleiner Junge aus, "sagen Sie nicht nein! Ich weiß, Sie halten mich für einen reichen, ungezogenen Flegel, der seine Zeit damit verbringt, an anderen Menschen seine Launen auszulassen. Aber ich bitte Sie: geben Sie mir eine Chance, lassen Sie mich Ihnen das Gegenteil beweisen!" Barbara lächelte und zog Norbert an den Haaren zu sich herab. "Küß mich!" bat sie und streichelte seinen Hinterkopf. Norbert fuhr mit den Lippen über ihre heiß glühenden Wangen und berührte Barbaras Mund. Ihre Zungen verschlangen sich zu einem wilden Tanz. Barbara spürte, wie die heißen Wellen aus ihrem Schoß sich über ihren ganzen Körper ausbreiteten. Sie amateursex hatte die Augen noch immer geschlossen und sah innerlich das junge Gesicht Michael Maquards vor sich. Norbert hatte seine Hände um Barbaras Hüften gelegt. Sein Blick fiel auf das goldene Dreieck in ihrem Schoß. Es reizte ihn, das von ihm geliebte Land zu erforschen. Er fuhr mit dem Zeigefinger durch den goldgelockten Haarwald und fand den süßen Kitzler, der gleich einem Gnom den Eingang zu ihrer kostbaren Liebesgrotte bewachte. Norbert streichelte ihn zart mit zwei Fingern und merkte, wie der kesse kleine Zwerg immer mehr anschwoll. Es schien ihm zu gefallen, denn Barbaras Liebeshöhle öffnete sich vor seinen Augen, als hätte er ein Zauberwort gesprochen. Er streichelte weiter den kleinen Mann, der da zwischen den Hügeln stand, und beobachtete kleine glitzernde Tropfen an Barbaras Lustnest, die gleich Morgentau auf Gräsern an den goldenen Haaren ihrer Scham funkelten. Mit einer Hand befreite Norbert seinen prall geschwollenen Liebesstab von dem einengenden Slip. Hart wippte er in die Höhe. Es schien, als würde er noch größer werden. Barbara hatte ihre weichen, freudeschenkenden Schenkel weit geöffnet. Ihr Kleinod lag direkt vor ihm. Als Norbert seinen Liebesspeer jetzt hinein schob, begann Barbara zu lächeln. "Sie sieht aus wie ein Engel", dachte er und brachte sich in die richtige Lage. Ihr langes, honigfarbenes Haar umrahmte offen ihr blasses, feingeschnittenes Gesicht, das auf der kostbaren Spitze des Kopfkissens noch zarter und schutzbedürftiger wirkte. Sie kannten sich schon mehrere Jahre. Norbert spürte das Drängen in seinem Herzen immer stärker, Barbara ganz zu seiner Frau zu machen. Er war in dem Alter, in dem sich ein Mann einen Stammhalter wünscht, eine Familie haben will. Bei Barbara war er mit solchen Zukunftsplänen immer auf Ablehnung gestoßen. Früher hieß es, sie hätte zunächst ihr Studium zu beenden. Das hatte amateur-sex Norbert verstanden. Jetzt aber war das Studium längste abgeschlossen. Soweit es Norbert übersehen konnte, stand einer Heirat nichts mehr im Wege. Er schob sein erigiertes Glied ganz tief in Barbaras Scheide. Die junge Ärztin lag still auf dem Rücken und bewegte sich nicht. Um ihre sinnlichen Lippen spielte ein kleines Lächeln. Als Norbert über ihr mit seinen langsamen, stetigen Auf- und Abwärtsbewegungen begann, löste sich ein kleiner Schrei des Entzückens von ihren Lippen. Sie legte die Hände um seine Hüften, die jetzt rhythmisch vor- und zurückzuckten, und preßte sich gegen Norberts männlichen Körper. Barbara stöhnte leise vor sich hin; aber sie lächelte immer noch. Ihre roten Lippen leuchteten in dem halbdunklen Zimmer, bedeckten halb ihre matt schimmernden, perlengleichen Zähne. Ihre Finger fuhren erregt über Norberts Hüften, wanderten einmal nach vorn, wo sein praller Phallus aus dichten, schwarzen Schamhaaren hervorwuchs und in ihren Schoß stieß. Sie drückte sich dagegen und zog mit den Fingern die tiefe Kluft in ihrem Venusberg noch weiter auseinander. Beglückt jubelte sie auf, als sie fühlte, wie sich Norberts Liebeslanze noch tiefer in sie bohrte. Barbara fuhr ihrem Partner durch die Haare, die ihm verschwitzt auf der Stirn klebten, und zog seinen Kopf herunter. "Küß mich", bat sie. Als sich Norberts Lippen auf ihre legten, wurde ihr an dieser ihr vertrauten Art zu küssen, erst wieder bewußt, mit wem sie wirklich im Bett lag. Sie hatte sich die ganze Zeit über vorgestellt, mit Michael Maquard zusammenzusein. Sie wußte keine vernünftige Erklärung dafür. Sie hatte zwar beim Abschied, als sie in ihren Wagen stieg, vereinbart, irgendwann einmal gemeinsam ausgehen zu wollen. Mehr aber nicht. Morgen wollte er anrufen und ihr, wie verabredet, sagen, ob er noch Karten für ein Konzert ihres Lieblingssängers bekommen hätte. Barbara konzentrierte amateur-erotik sich wieder auf Norbert. Er war mit seine Bewegungen etwas langsamer geworden. Sie wußte, daß er jetzt kurz vor dem Orgasmus war. Er versuchte, ihn hinauszuzögern, damit sie, die etwas länger brauchte, um zum Höhepunkt zu kommen, auch die Erfüllung erlangen würde. Barbara stimulierte ihre Klitoris mit den Fingerspitzen. Sanft fuhr sie darüber hinweg und streichelte sie zart. Sie versuchte, sich ganz auf das warme, angenehme Gefühl, das ihr Norberts pumpendes Glied bereitete, einzustellen. Aber ihre Gedanken schweiften wieder ab. Sie sah sich auf der nassen Straße Michael Maquard gegenüber. Sie stellte sich vor, daß er sie küssen würde. Langsam senkte sich sein Kopf, und als seine Lippen die ihren berührten, ging ein Zucken durch ihren Körper. Ihre Schenkel verkrampften sich um Norberts Hüften, während sich ihr Oberkörper vibrierend aufbäumte. Norbert zog sein Glied noch einmal zurück und rammte es dann mit einem letzten, alle Kräfte zusammennehmenden Stoß zwischen Barbaras bebende Schenkel. Der zurückgehaltene Samen explodierte tief in Barbaras reifem Schoß. Dann war es still. Ganz still. Man hörte nur rasches Atmen, das sich erst langsam beruhigte. Norberts Kopf lag in Barbaras Achselhöhle. Sie fuhr mit den Fingern durch seine Haare, entspannte ihren Körper und horchte auf das hämmernde Schlagen seines Herzens. Nach einer Weile richtete er sich auf und langte nach der Zigarettenpackung, die er auf dem verspielt-verschnörkelten Nachttisch neben Barbaras breitem französischem Bett abgelegt hatte. Auch Barbara erhob sich. Sie ging auf den noch etwas schwachen Beinen ins Bad. Sie stellte sich dort unter die Dusche und aalte sich unter dem warmen Regen, der sich aus der Brause über ihren Körper ergoß. Etwas später schob Norbert seine Kopf zur Tür herein und winkte der jungen Ärztin zu. Barbara sah durch den Spalt, daß ihr Partner amateur-girls schon angezogen war. Er spitzte die Lippen, warf ihr einen Abschiedskuß zu. "Ich rufe morgen an", meinte er, bevor er die Tür hinter sich schloß. Norbert war Redakteur bei einer großen Tageszeitung. Er fuhr jetzt in die Redaktion. Er arbeitete dann, wenn Barbara Feierabend hatte. Die ganze Nacht über konnte er immer nur am Wochenende bei ihr bleiben. Früher war sich Barbara immer sehr verloren vorgekommen, wenn sie allein in dem großen, breiten Bett lag, in dem sie sich eben noch geliebt hatten. Alles hatte sie dann an ihn erinnert. Das verrutschte Bettuch, die aufgerauchten Zigaretten im Aschenbecher, ja das ganze Zimmer schien geschwängert von dem Geruch, den er verbreitete. Es war eine Mischung aus kaltem Rauch, Schweiß und eau de Cologne aus einer Herrenserie... Einmal war es für sie so unerträglich, daß sie noch einmal aufstand und das Fenster weit aufriß. Als das noch immer nichts half, versprühte sie eine Dose Insektentod; denn es war nichts anderes im Haus. Der Spray roch furchtbar, war ihr aber immer noch angenehmer als der Geruch von Norbert, der sie an ihn erinnerte und sie nicht zur Ruhe kommen ließ. Wäre er dagewesen, hätte sie ihren Kopf in seine Arme gekuschelt und hätte mit dem Einschlafen keine Schwierigkeiten gehabt. Aber diese Zeit war längst vorbei. Sie war über solche Schwierigkeiten hinweg. Barbara prustete unter der Dusche und spürte, wie eine angenehme Mattigkeit ihren Körper erfaßte. Sie freute sich auf ihr Bett. Gerade war sie dabei, das Wasser abzustellen, als sie das Telefon im Wohnzimmer läuten hörte. "Ob er etwas vergessen hat?" schoß es ihr durch den Kopf. Eilig hüllte sie ihren Körper in das große Badelaken. Sie schleifte dessen Ende hinter sich her, als sie ins Wohnzimmer lief. Etwas amateursex außer Atem hob sie den Hörer ab und meldete sich. Am anderen Ende der Leitung war Michael Maquard. Einen Moment fragte sich Barbara wütend, was er um diese Zeit noch wolle. Sie spielte schon mit dem Gedanken, aufzulegen, nachdem sie ihm ein paar passende Worte gesagt hatte. Zu ihrem eigenen Erstaunen aber verneinte sie die Frage, ob er mit dem Anruf gestört hätte. "Machen Sie sich deswegen keine Sorgen", sagte sie. "Ich habe den ganzen Abend über an Sie gedacht", meinte Michael. "Seine Stimme klingt am Telefon ganz anders als heute nachmittag", stellte Barbara für sich fest. "Dunkler, männlicher." "Dann habe ich es nicht mehr ausgehalten. Ich mußte Sie wenigstens hören." Barbara begann zu lächeln. "Dieser große, kleine Junge hat sich offensichtlich in mich verliebt!" Der Gedanke daran erheiterte sie. Sie mußte sich zusammennehmen, um nicht laut herauszulachen. Irgendwie fühlte sie sich aber auch zu ihm hingezogen. Sie wurde nachdenklich. Hatte sie nicht vorhin, als sie mit Norbert im Bett war, die ganze Zeit über an ihn gedacht? "Ich bin verrückt", schoß es ihr durch den Kopf. Sie nahm sich vor, dieses seltsame Verhältnis zu beenden, bevor es zu spät dafür wäre. "Ich weiß ja nicht einmal, wie alt er ist. Womöglich ist er sogar noch minderjährig..." "Bleibt es bei morgen abend?" Barbara besann sich. "Dies ist die Chance", stellte sie bei sich fest. "Sag ihm, es wäre etwas dazwischengekommen." "Natürlich!" hörte sie sich statt dessen sagen und fragte sich gleichzeitig, warum sie ihm nicht absagte, "Ich freue mich schon darauf!" Michael wünschte ihr noch eine gute Nacht und legte auf. Barbara betrachtete versonnen den Telefonhörer, der stumm in ihrer Hand hing. "Du bist zweiunddreißig", dachte sie, "bestimmt zehn Jahre älter als er!" Und ihr Verstand sagte ihr, daß amateur-sex das nicht gutgehen würde. "Gute Nacht", flüsterte sie träumerisch in die Telefonmuschel. Und sie merkte nicht einmal, daß Michael längst aufgelegt hatte. Raschen Schrittes ging Barbara Sanders über den mit Teppichfliesen ausgelegten Flur der Schönheitsklinik. Einen kurzen Augenblick verweilte sie vor der Tür des Rennfahrers Pit Lange, dessen Gesicht durch einen schweren Autounfall grausam entstellt gewesen war. Die kosmetische Operation hatte vor genau zwölf Tagen stattgefunden. Heute hatte ihr Chef, Professor Behrens, bei seiner allmorgendlichen Visite angeordnet, daß der Verband um den Kopf des Rennfahrers abgenommen werden sollte. Er hatte Barbara damit betraut. Aber erst jetzt, am späten Nachmittag, kurz vor Feierabend, fand sie Zeit dazu. Sie trat in das mit dicken Vorhängen abgedunkelte Zimmer des Patienten. Einen Augenblick lang mußte sie ihre Augen an das dämmerige Halbdunkel in dem modern eingerichteten und luxoriös ausgestatteten Klinikzimmer gewöhnen. "Ich werde jetzt ihren Verband abnehmen", verkündete Barbara laut, damit Pit Lange sie durch die dicken Binden, die auch die Ohren bedeckten, verstehen würde. Dann trat sie an das breite Polsterbett und begann mit geübten Händen den Verband zu lösen. "Kommen sie zurecht?" hörte sie hinter sich Dr. Schönfeld, einen jungen Assistenzarzt, der erst seit ein paar Tagen bei ihnen in der Klinik war. Er war Barbara vom ersten Tag an unsympathisch gewesen, aber sie konnte sich selber nicht erklären, warum. "Danke", antwortete sie ihm, "aber wenn ich Sie mal brauchen sollte, rufe ich Sie." Barbara wandte sich wieder ihrem Patienten zu. Vorsichtig entfernte sie eine Binde nach der anderen von dem roten angeschwollenen Gesicht des Rennfahrers. "Sie sehen gut aus!" verkündete Barbara dann endlich und langte zu dem kleinen Tisch neben dem Bett. "Sehen Sie her!" Sie hielt ihm eine Spiegel so vor das Gesicht, daß er sich sehen konnte. Pit Lange amateur-erotik betrachtete sich kritisch. "So ein dickes, aufgeschwemmtes Gesicht habe ich jetzt? Frau Doktor, sagen Sie mir ganz ehrlich, bleibt das so?" Barbara beruhigte ihn. Sie erklärte dem Rennfahrer, die Schwellung in seinem Gesicht werde allmählich zurückgehen. Hinterher würde er dann wieder ganz normal aussehen. Erleichtert ließ sich Pit Lange in die Kissen fallen. Er hatte schon befürchtet, daß sein Gesicht nun so bleiben würde. Barbara lächelte ihm noch einmal aufmunternd zu. Dann verließ sie sein Zimmer. Auf dem Flur begegnete sie Schwestern, die vollbeladene Essenwagen vor sich herschoben. Sie waren daran, das Abendessen auszuteilen. Barbara zwängte sich an ihnen vorbei und eilte in ihr Zimmer. Sie wollte heute pünktlich aus der Klinik fortkommen. Michael hatte sie mittags angerufen und ihr berichtet, daß er die Karten für das Konzert noch bekommen hätte. Barbara vertauschte den weißen Arztkittel mit ihrem neuen, rosafarbenen Wildledermantel und musterte sich dann wohlgefällig in dem großen Spiegel, der an der Innenseite der Schranktür angebracht war. Mit einem schnellen Griff nach ihrer Haarspange löste sie die korrekte Knotenfrisur und ließ ihre goldblonden, glänzenden Haare auf die Schultern fallen. Jetzt war sie mit ihrem Aussehen wieder zufrieden. Sie verließ ihren Dienstraum. Auf dem weg zum Ausgang begegnete ihr Dr. Schönfeld, der ihr überrascht nachstarrte. Er hatte sie bisher nur als vielbeschäftigte, korrekte Ärztin im weißen Kittel gekannt. Jetzt sah er sie zum ersten Mal als attraktive, modern gekleidete Frau. Draußen nieselte ein feiner Regen vom grauen Himmel herab. Fröstelnd schlug Barbara auf dem Weg zu ihrem kleinen Auto den Mantelkragen hoch. Erleichtert atmete sie auf, als sie den Wagen, ohne besonders naß zu werden, erreicht hatte. Sie freute sich auf diesen Abend. Michael Maquard wollte sie von ihrer Wohnung abholen. "Hoffentlich kommt uns da Norbert nicht dazwischen", amateur-girls ging es ihr durch den Kopf, als sie sich in den Großstadtverkehr einordnete. Ein solches Zusammentreffen aber war nicht zu befürchten. Norbert kam normalerweise nur zwei oder drei Mal in der Woche zu ihr. "Und er war ja erst gestern da", überlegte Barbara. Pit Lange betrachtete sein Gesicht versonnen in dem Spiegel, den ihm die sympathische Ärztin vorhin gegeben hatte. Er versuchte sich vorzustellen, wie er aussehen würde, wenn die jetzt noch feuerroten Narben erst einmal verheilt wären. Er wußte nicht, wie lange er so dagelegen hatte, seinen Blick reglos auf den Spiegel gerichtet. Es war dunkel geworden. Pit Lange beugte sich zur Seite und schaltete die Nachttischlampe an. "Ob mich wohl jemals wieder jemand ohne Abscheu oder Mitleid anschauen kann?" fragte er sich zweifelnd. Dann verwünschte er sein Schicksal, verwünschte Ulla, seine junge Frau, die er über alles geliebt hatte - und die ihn jetzt verriet. Pit Lange konnte sich noch genau erinnern. Er hatte sich schon lange über Ulla gewundert, die früher nie genug von ihm bekommen konnte. Mit der Zeit aber war sie ihm gegenüber immer kälter geworden. Von einem Bekannten mußte er dann das erfahren, was außer ihm schon alle wußten. Seine Frau betrog ihn mit seinem besten Freund. Als Pit das gehört hatte, war er kurzentschlossen in seinen Sportwagen gesprungen. Er hoffte, die beiden in flagranti zu erwischen. Ulla war schon nachmittags fortgegangen. Eine Freundin besuchen, hatte sie erklärt. Als er in dem schnellen Wagen durch die Stadt raste, hatte er jene ,Freundin' verwünscht. Und er war schnell gefahren. Zu schnell. Von Eifersucht gequält, sah er die gefährliche Kurve zu spät. Als er wieder zu sich kam, sah er zunächst nur noch Kurven. Er erwachte in einem Krankenhaus. Zuerst sah es amateursex dann so aus, als ob Ulla sich besonnen hätte. Sie beteuerte, nie mehr einen anderen Mann zu wollen und nur ihn zu lieben. Und er hatte ihr das geglaubt. "Eine verlogene Hure", dachte er jetzt voller Abscheu. Als er mit einer grausamen Narbe, die mitten durch das Gesicht verlief, aus dem Krankenhaus entlassen wurde, hatte sie ihn gepflegt. Und als er sie zum ersten Mal wieder umarmte und ihren herrlichen, verlockenden Körper spürte, nahm er sich vor, alles zu vergessen. Sie liebten sich. Nur das allein zählte. Er spürte ihre weichen Lippen liebkosend über die Narben streichen. Dann flüsterte sie ihm zärtliche, heiße Worte ins Ohr. Pit Lange wußte, was seine Frau wollte. Und er gab es ihr. Seine Arme schmerzten, als er sie hinübertrug ins Schlafzimmer. "Überanstrenge dich nicht!" meinte Ulla besorgt, als sie sein verzerrtes Gesicht sah, "du mußt deine knochen noch schonen." Sie hatte recht, denn ein Armbruch und ein Muskelriß vom Unfall waren gerade verheilt. Aber Pit wollte es ihr zeigen. Ihre Warnung reizte ihn nur. Er nahm seine Frau so, wie sie gerade war. Angezogen mit Rock und Pulli. Er nahm sich nicht einmal die Zeit, ihr die Schürze abzubinden, die sie noch von der Hausarbeit trug. Nur die Strumpfhose mußte dran glauben. Ulla kam ihm bereitwillig entgegen. Sie spreizte ihre Schenkel und öffnete ihm ihren Mund zu einem tiefen Kuß. Sie schob sich an ihn heran... Pit Lange seufzte laut auf. Nein, er wollte nicht mehr an die vergangenen Zeiten denken. Er beugte sich zur Seite und machte die Lampe aus. Beim Einschlafen dachte er an die blonde Ärztin. Da stahl sich ein kleines Lächeln auf seine Lippen. Michael Maquard steuerte seinen Wagen durch die still gewordene Innenstadt. Barbara amateur-sex saß neben ihm und schaute gedankenverloren aus dem die Seitenfenster. Strahlend hell erleuchtete Schaufenster zogen vorbei und lockten mit ihren Auslagen. Aber an diesem feuchtkalten Novemberabend liefen die wenigen Leute, die noch unterwegs waren, mit hochgezogenen Schultern daran vorüber und beeilten sich, nach Hause zu kommen in die wärme der Wohnung. Barbara nahm das alles nicht wahr. Eine Hand umklammerte den kleinen Veilchenstrauß, den Michael Maquard ihr mitgebracht hatte. Verspätet, nur um ihr diese Veilchen mitzubringen, war er bei ihr eingetroffen und sie hatten sich beeilen müssen. In der Aufregung hatte Barbara den kleinen Strauß mit ins Konzert genommen. Nun war er fast verwelkt. "Veilchen im November", dachte die junge Ärztin und lächelte. Im Konzertsaal, erinnerte sie sich, hatte Michael nach ihrer Hand gegriffen und sie dann die ganze Zeit über gestreichelt. Auch jetzt lag seine Hand auf ihrer. Er nahm sie nur fort, wenn er einen anderen Gang einlegen mußte. Eine Weile noch, dann stoppte Michael seinen wagen vor dem eleganten Apartementhaus, in dem Barbara wohnte und von wo er sie abgeholt hatte. Beide sprachen kein Wort. Michael sah sie fragend an. Barbara nickte leicht mit dem Kopf. Sie brauchten keine Worte mehr. Sie hatten eine andere Weise entdeckt, sich zu verständigen. Alles war so selbstverständlich. Als sie auf den Lift warteten, küßten sie sich. Und als sie im Lift nach oben fuhren, küßten sie sich wieder. Lange. Denn Barbara wohnte in der obersten Etage. Als Barbara dann endlich die Wohnungstür aufgeschlossen hatte und sie in der kleinen Diele standen, küßten sie sich ein drittes Mal. Barbara hatte ihren Mund halb geöffnet. Michael fuhr mit seiner Zunge zwischen ihre vollen Lippen und streichelte mit der Spitze über die Innenwände ihres Mundes. Heftig atmend lösten sie sich amateur-erotik nach einer Weile voneinander. Sie trugen beide noch ihre Mäntel und zogen sich erst einmal aus. Barbara wies Michael die Tür zum Wohnzimmer. Sie hängte die Mäntel auf Bügel und warf noch einen raschen Blick in den Spiegel, bevor sie nach dem kleinen Veilchenstrauß griff, den sie auf einer Konsole abgelegt hatte. Michael stand mitten in ihrem geräumigen Wohnzimmer und wartete auf sie. Er breitete die Arme aus und wollte sie schon wieder an sich ziehen. Barbara aber bedeutete ihm, daß zuerst die Blumen ins Wasser müßten. Als sie mit den Veilchen in einer Vase aus der kleinen Küche wiederkam, stellte sie sie auf den niedrigen Tisch vor der Couch. Michael kam von hinten an Barbara heran und hob sie sich auf die Arme. Die Ärztin umklammerte lachend seinen Hals. "Wohin geht's denn?" erkundigte sie sich, als Michael mit ihr quer durch das Zimmer schritt. "Ins Bett", antwortete er ihr trocken und steuerte zielstrebig auf das Schlafzimmer zu. Er hatte es ausgekundschaftet, als Barbara die Mäntel forthängte. "Daß ein Mann immer gleich weiß, wo das Schlafzimmer ist", wunderte sie sich. Zu Michael aber sagte sie: "Ich bin noch nicht müde!" Sie wehrte sich und zappelte auf seinen Armen. Michael setzte sie behutsam auf dem Bett ab. "Du mußt ja auch noch nicht unbedingt schlafen, ich meine richtig schlafen, mit Augen zu und so." Dabei begann er, Barbaras moderne Bluse zu öffnen. Durch die halboffene Tür zum Wohnzimmer drang noch genügend Licht, um das Schlafzimmer in ein angenehmes Halbdunkel zu hüllen. Barbaras Gesicht wirkte bei dieser Beleuchtung wie das eines jungen Mädchens. Ihre Haare, die hochgesteckt waren, hatten sich gelöst und flossen wie ein goldener Strom über das Kopfkissen. Michael hatte die Bluse aufgeknöpft und betrachtete fasziniert ihre amateur-girls festen, vollen Brüste, deren dunkle Spitzen hart in die Höhe standen. Das Ganze wirkte auf ihn wie das Gemälde eines großen Meisters.



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